Therme als wichtiger Wirtschaftsfaktor

MdL Meyer besucht mit Landtagsausschuss-Vorsitzendem Seidenath Therme in Bad Griesbach

24.08.2026 | Stefanie Starke | Bad Griesbach
Foto (Stefanie Starke): (v. l.) MdL Stefan Meyer, der Gesundheitsausschuss-Vorsitzende MdL Bernhard Seidenath, die stellvertretende Landrätin Cornelia Wasner-Sommer, Thermen-Geschäftsführer Franz Altmannsperger und Tourismusdirektor Dieter Weinzierl.
Foto (Stefanie Starke): (v. l.) MdL Stefan Meyer, der Gesundheitsausschuss-Vorsitzende MdL Bernhard Seidenath, die stellvertretende Landrätin Cornelia Wasner-Sommer, Thermen-Geschäftsführer Franz Altmannsperger und Tourismusdirektor Dieter Weinzierl.

„Die Therme ist nicht nur für Bad Griesbach wichtig, sondern für die gesamte Region“, nimmt MdL Stefan Meyer bei seinem Besuch der Therme in Bad Griesbach gleich vorweg. 

Dem CSU-Stimmkreisabgeordneten war es ein großes Anliegen mit MdL Bernhard Seidenath in dessen Funktion als Vorsitzender des Landtagsausschusses für Gesundheit, Pflege und Prävention die Therme mit dem wertvollen Heilwasser zu besuchen. Dem Besuch haben sich weiter die stellvertretende Landrätin und Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, Bürgermeister Jürgen Fundke sowie Tourismusdirektor Dieter Weinzierl angeschlossen.
 
Immer wieder wird in diesen Zeiten die Finanzierungsstruktur der Thermen diskutiert. „Die Situation war und ist nie einfach. Die Kosten für Personal, Energie und auch die allgemeine Teue-rungsrate sind immer eine große Herausforderung – mit dem verstärkenden Manko, dass in diesen Zeiten auch die Kassen der Träger ausgeschöpft sind“, erklärt Franz Altmannsperger, der als strategischer Geschäftsführer der niederbayerischen Thermengemeinschaft fungiert und bestens mit dem Zahlenwerk vertraut ist. Wichtig sei es, den Blick nach vorn zu richten und immer wieder innovative und nachhaltige Vorschläge für ein Zukunftskonzept der Therme in Bad Griesbach zu entwickeln. „Wir stehen hinter unserer Therme. Es ist unsere wichtigste Säule, sowohl für den Tourismus, in der präventiven Gesundheitsversorgung als auch aus ökonomischer Sicht – die Therme ist ein Standortfaktor für die gesamte Region. Allein deswegen dürfen wir nie stillstehen. Umstrukturieren lautet das Gebot in den finanziell herausfordern-den Zeiten“, betont auch Bad Griesbachs Bürgermeister Jürgen Fundke gegenüber dem Gesundheitsausschussvorsitzenden. „Wir haben gute Ideen. So boomt beispielsweise das Programm der Rentenversicherung ‚RV fit‘ mit den entsprechenden Wasseranwendungen. Auch die betriebliche Gesundheitsförderung nehmen wir stärker in den Fokus“, so der Geschäftsführer. Letztlich gelte es am Ende immer, den Selbstzahler stärker zu motivieren, die attraktiven Angebote der Therme zu nutzen. „Wir müssen wieder über den Tellerrand denken und auch Familien und Kinder stärker ansprechen. Aber auch Jugendliche früh an die Prävention heran-führen“, führt Tourismusdirektor Dieter Weinzierl weiter aus. Dahingehend wünsche man sich, dass die Thematik Prävention sowohl politisch als am Ende auch in der Gesellschaft noch stärker durchschlägt. „Unser Hauptangebot ist das Heilwasser – darum wird sich immer alles drehen“, so Weinzierl weiter. Stadt, Landkreis, Bezirk und auch der Freistaat müssen auch nach Einschätzung der stellvertretenden Landrätin Cornelia Wasner-Sommer an einem Strang ziehen: „Diese Therme ist für uns alle von größter Bedeutung.“
Der Gesundheitsausschuss-Vorsitzende zeigt sich im anschließenden Rundgang durch die Therme beeindruckt vom vielfältigen Angebot sowie der angenehmen Wohlfühl-Atmosphäre: „Die Therme in Bad Griesbach wirkt modern und einladend und macht einen hervorragenden Eindruck. Ihre Bedeutung für die Gesunderhaltung der Menschen wird in den nächsten Jahren nur noch zunehmen! Die bayerischen Kur- und Heilbäder werden künftig noch mehr als bisher eine zentrale Säule bei unseren Präventionsanstrengungen sein“, ist Seidenath überzeugt.