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„Bei einem Rohrbruch sind wir die ersten auf der Baustelle“

MdL Meyer und Bürgermeister Lang besuchen Wührer Leckortung und Trocknung GmbH

Markt Ortenburg, 29.10.2026, 10:46 Uhr | Stefanie Starke

Seit gut einem halben Jahr ist die Wührer Leckortung und Trocknung GmbH in Ortenburg/Oberiglbach am Start. Sabrina Bäumel hat sich selbstständig gemacht und setzt dabei auf die Expertise und das Netzwerk ihres Lebensgefährten Tobias Wührer. „Eigentlich ist die Idee sehr spontan entstanden – es lag einfach auf der Hand“, so die 38-Jährige, die selbst aus der sanitären Branche kommt, bei einem Besuch von MdL Stefan Meyer gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Lang.

Foto (Stefanie Starke): (v. r.) MdL Stefan Meyer, Tobias Wührer, Geschäftsführerin Sabrina Bäumel und Ortenburgs Bürgermeister Stefan Lang.Foto (Stefanie Starke): (v. r.) MdL Stefan Meyer, Tobias Wührer, Geschäftsführerin Sabrina Bäumel und Ortenburgs Bürgermeister Stefan Lang.

Tobias Wührer war über 15 Jahre im Bereich der Wasserschadensanierung für eine deutschlandweit agierende Firma im niederbayerischen Raum aktiv. „Irgendwie lag der Schritt raus aus dem Großunternehmen auf der Hand und ich bereue diesen keinen Tag“, erklärt der ebenfalls 38-jährige gelernte Anlagenmechaniker. Dabei ist die Unternehmensgründung leicht von der Hand gegangen. „Ich kenne die Region und das Arbeiten bereitet mir große Freude“, berichtet Wührer. Rohrbrüche gebe es immer, daher gehe der neu gegründeten GmbH die Arbeit nicht aus – im Gegenteil: Im letzten halben Jahr haben sie zu zweit 120 Baustellen abgewickelt. „Im kommenden Jahr werden wir uns vergrößern und das Unternehmen langsam und nachhaltig weiter ausbauen“, so die Geschäftsführerin. Das Gerätelager befindet sich derzeit noch in der Garage beim Wohnhaus des Paares – „wobei der Großteil auf den Baustellen im Einsatz ist“, gibt Tobias Wührer Einblick in seine Arbeit. Anfangs ginge es immer darum, das Leck zu finden: „Der Kunde meldet nasse Wände oder einen hohen Wasserverbrauch und wir sind dann in Kombination mit einem Installateur die ersten auf der Baustelle.“ Vor Ort werde der Schaden mittels Thermografie-, Leitungs-, Akustik-, oder Gasleckortung soweit möglich eingegrenzt und die komplette Schadensabwicklung, samt Versicherung und Trocknungsarbeiten im Anschluss, koordiniert. „Unsere Arbeiten finden nicht nur in älteren Häusern statt, es sind auch viele Neubauten unter den Baustellen – passiert ist schnell etwas. Wobei ein Wasserschaden im Fertighaus tatsächlich zum worst case gehört“, so Wührer.

„Da gehört schon Einiges dazu, wenn man einen Betrieb neu gründet und aufbaut“, zeigt sich MdL Stefan Meyer beeindruckt vom Engagement und Eifer des Paares, gleichzeitig auch interessiert zu den Erfahrungen hinsichtlich der Existenzgründung. „Wir haben keine schlechten Erfahrungen gemacht, wobei uns unser Steuerberater sehr viel abgenommen hat – ohne ihn wäre es nicht so einfach gegangen“, dankt auch hier Sabrina Bäumel nochmals für die Unterstützung.