„Die duale Ausbildung ist weltweit anerkannt und bietet vielen Menschen eine hervorragende Qualifizierung sowie damit einhergehende positive Karriere- und Lebenschancen“, so Sozialministerin Ulrike Scharf. Dies bestätigt auch MdL Stefan Meyer aus voller Überzeugung auf Grund seines eigenen beruflichen Werdegangs. Er war anlässlich des „Bayerischen Tags der Ausbildung“ sozusagen in „back to the roots“-Mission unterwegs.
Gerne kehrt der Abgeordnete an seinen vorherigen Arbeitsplatz zurück und wird daher auch sehr herzlich von seinen früheren Kollegen und insbesondere Christian Ebner, dem Vorstand der Raiffeisenbank Ortenburg-Kirchberg v. Wald eG begrüßt. Vier Auszubildende werden dort derzeit mit einer Regelausbildung von drei Jahren mit entsprechenden Ausbildungsverkürzungsmöglichkeiten beschäftigt.
Der CSU-Landtagsabgeordnete zeigt sich generell erfreut über die Ausbildungsbereitschaft der Genossenschaftsbanken und Sparkassen und der damit einhergehenden Verantwortung für unsere Heimat. „Junge Menschen, die vor Ort ausgebildet werden, schaffen Perspektiven in der Region - es wird damit nachhaltig in die Zukunft unserer ländlichen Räume investiert. Wer sich für regionale Banken entscheidet, stärkt damit nicht nur den Mittelstand, sondern auch Ausbildungsplätze und Chancen für die nächste Generation“, gibt sich Meyer überzeugt.
„Die Auszubildenden durchlaufen bei uns alle Bereiche der Bank – von unter anderem der IT, Controlling, Kreditabteilung, Wertpapiergeschäft bis hin zur Kundenberatung“, so Vorstand Ebner. „Auch in die Revisions-Abteilung werden die Auszubildenden eingeführt“, ergänzt Meyer, der als Revisor ebenfalls immer wieder Auszubildende betreute. Von Auszubildenden oder auch Praktikanten höre man oft, so Ebner, „hätte ich mir gar nicht vorstellen können, dass der Beruf so interessant und abwechslungsreich ist“.
„Wichtig ist auch, dass man mit Menschen arbeiten mag und kann; natürlich ist auch ein Interesse an Wirtschaft und Zahlen im Gesamten von Vorteil“, ergänzt Dipl. Bankbetriebswirt Ebner. Auch dürften die beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten hin zum Bankbetriebswirt sowie eines klassischen Studiums nach der Ausbildung nicht unerwähnt bleiben – und dies mit Möglichkeit einer heimatlichen Anstellung.
Stefan Meyer kann eine Bankausbildung daher nur wärmstens empfehlen und würde diese auch wieder so machen: „Jeder Tag ist anders, keine eintönige Arbeit, der Beruf ist einfach all-umfassend und facettenreich – vom Marketing bis hin zur Revision – es ist alles möglich und man hat dabei noch regen Kundenkontakt“, erzählt der Abgeordnete. So schwärmt auch Vor-stand Ebner: „Es gibt nichts Schöneres, als Kunden weiterhelfen zu können, beispielsweise in Form von Kreditvergaben für Eigenheime und man dann später durch Baugebiete fährt und weiß, da konnte man weiterhelfen. Auch die Firmen-Betreuung ist besonders erfüllend, wenn durch die finanzielle Hilfestellung auch der Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen gesichert wer-den kann. Als besonderes Privileg sehe ich es zudem, Ansprechpartner vor Ort in einer immer schneller fortschreitenden digitalisierten Welt sein zu dürfen. Kurzum gesagt: Wir sind Kümmerer- und Ideen-Verwirklicher - auch wenn man auch oft ein dickes Fell braucht.“ Womit Stefan Meyer die Parallelen zur Politik zieht – „so schließt sich der Kreis“.
